Unterstützt unsere lokalen Initiativen!

Dazu gehört das Bündnis gegen Rechts, das zum Beispiel die Organisierung der DEMO gegen den Nazi-Aufmarsch am 1. Mai diesen Jahres geschultert hat.

Das Bündnis gegen Rechts schaffte es gegen alle Widerstände eine Gruppe von 600 und mehr Menschen gegen die Nazis zu mobilisieren. Es musste wegen der Ignoranz der „Bürgerlichen“ und dem (im Gegensatz zu Neustadt) fehlenden Initiativen der großen gesellschaftlichen Organisationen gleichzeitig zwei Parts der Gegenmobilisierung übernehmen.

Trotzdem hat das Bündnis und die Jugendlichen, die sich an der Mobilisierung beteiligt haben (trotz akuten Personalmangels) mehr erreicht, als viele sich ausgemalt haben. Trotz des Nichterreichens des eigentlichen Ziels, der Verhinderung des Naziaufmarschs, hat sich das Bündnis nichts vorzuwerfen.

Es wurden viele gesellschaftliche Gruppen, Organisationen und linke Parteien als UnterstützerInnen gewonnen.

Zur Erinnerung der Beginn des Aufruf’s der AntifaschistInnen:

„Die Geschichte des 1. Mai ist die Geschichte der Kämpfe um menschenwürdiges Leben, an dem weltweit Menschen ihre Forderungen nach besseren Lebens- und Arbeitsbedingungen und gerechter Entlohnung auf die Straße tragen. Sie zeigen damit ihre Bereitschaft, die in den letzten anderthalb Jahrhunderten erkämpften Rechte zu verteidigen. Der Tag steht von den Anfängen im 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart für internationale Solidarität und für die gemeinsamen Ziele der abhängig Beschäftigten, der Erwerbslosen, Ausgebeuteten und Unterdrückten in allen Ecken der Welt. Wir wollen und wir werden uns diesen Tag nicht von irgendwelchen Neo-Nazis nehmen lassen.“

Dies wurde erreicht!

Trotz der seit vielen Jahren leeren Rituale auf dem Gartenschaugelände, waren wieder viele politisch bewusste Menschen für den 1.Mai als Tag des Protests gegen Neonazis, Ausbeutung und Unterdrückung auf der Straße. Die Nazis konnten zwar laufen, aber es wurde ihnen von über 600 Menschen klargemacht, dass es so schnell nicht ihr 1.Mai werden wird.

…und den Stillhaltern wurde gezeigt, dass es ein großes Potential gibt, das sich nicht wegduckt, wenn es ihnen in den Kram passt. Menschen in dieser Stadt, die Wissen was zu tun ist, wenn die Zeit es erfordert.

Doch diese Arbeit braucht Geld.

Finanzielle Unterstützung tut not, gerade wenn die besser ausgestatteten Organisationen, wie Gewerkschaften, unsere Studierendenvertretung und der größte Teil der im Stadtrat vertretenen Parteien, sich in ihren Schneckenhäusern verschanzen.

Auch unser Webprojekt braucht ab und an Kohle. Wir fänden es darüberhinaus wünschenswert unabhängig von dem Druck immer wieder andere um Kostenübernahme ( für Räume und ReferentInnen) zu bitten, selbstständig Veranstaltungen organisieren zu können. Obwohl es in KL (noch) kein selbstverwaltetes bzw. autonomes Zentrum gibt, sollte es uns möglich sein Veranstaltungen zu „unseren Themen“ anzubieten.

Also kommt MASSENHAFT zum Soli-Beatclub am 7.06.

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Weitere Infos @ neues auf anderslautern.de

Spendenkonto für die Refinanzierung der 1.Mai-Demo:

Kontoinh.: VVN-BdA Kaiserslautern
Stichwort: 1.Mai (nicht vergessen!!!)
Kreissparkasse Kaiserslautern,
BLZ: 540 502 20,
Kto-Nr.: 100 651 678

die Anderslautern-Redaktion